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Sehr geehrte Damen und Herren, 

liebe Mitglieder,

„die Zeit vergeht wie im Flug“, sagt man. Und tatsächlich: Eine arbeitsreiche Legislaturperiode geht allmählich zu Ende, der Wahlkampf beginnt. In rund einem halben Jahr stehen in Neusäß wieder Kommunalwahlen an.

Diese Legislaturperiode hat uns herausgefordert. Der neue Stadtrat startete im Mai 2020 – und wurde sofort in den ersten Corona-„Lockdown“ geschickt. Dreimal in zwei Jahren erschwerte der ausgerufene Katastrophenfall die Arbeit, bis im Mai 2022 endlich das Ende der Pandemie erreicht war und wir wieder unter Normalbedingungen arbeiten konnten.

In den beiden Winterperioden  2022/23 und 2023/24 waren dann infolge des Ukraine-Krieges die Gasreserven knapp, es wurde die „Gasmangellage“ ausgerufen und man wusste nicht, ob die Wärme über die kalten Monate ausreichen würde. Verwerfungen am Gaspreismarkt zwangen uns, nicht nur mit Blick auf unser „Titania“, sondern auch auf rund 60 z. T. energieintensive Gebäude unserer Stadt Neusäß, „auf Sicht zu fahren“ und alle paar Wochen eine Diskussion über neue Wärmelieferverträge verantwortungsvoll zu führen.

In den beiden vergangenen Jahren haben wir dann unsere seit längerem geplanten, großen Projekte in die Umsetzung gebracht, v. a. den Neubau der Schule, Ganztagsbetreuung, Turnhalle und Feuerwehr in Westheim und den Neubau der Feuerwehr in Neusäß. Dabei mussten wir auch gute Konzepte für die Interimslösungen finden. Parallel haben wir unsere Infrastruktur erneuert, angefangen bei der Neuaufstellung der Wasserversorgung für Hammel, Ottmarshausen, Täfertingen, über Straßen- und Tunnelarbeiten, neue barrierefreie Bushaltestellen bis hin zum Ausbau der Fernwärme. Auch die Stadtmitte hat sich mit der Entwicklung des Schuster-Areals in dieser Zeit positiv verändert.

Natürlich bestand in diesen Jahren die Herausforderung, geflüchtete Menschen in unsere Stadtgesellschaft zu integrieren, unverändert (und bis heute) weiter. Im Juni 2024 haben unsere Einsatzkräfte beim Schmutterhochwasser ihre Einsatzfähigkeit bei Katastrophenlagen eindrucksvoll bewiesen. Wir haben diese Katastrophe aufgearbeitet und müssen jetzt Schritt für Schritt die entsprechenden Schlussfolgerungen daraus ziehen und sinnvoll verarbeiten.

Und nicht zuletzt war es für uns als Stadt in den letzten 5 Jahren noch eine ganz besondere Aufgabe, unsere Verwaltung für die Zukunft neu aufzustellen. Unter anderem mussten 6 Amtsleiter, 4 Sachgebietsleiter, 3 stv. Sachgebietsleiter, 5 Kindergarten-Leitungen, die Betriebsleitung unserer Kläranlage und die Leitung der Sing- und Musikschule meist altersbedingt ersetzt werden – ein beachtlicher Umbruch, den wir insgesamt sehr gut meistern konnten.

Ganz ehrlich: Wer von uns hatte das alles, als wir 2020 die neue Stadtratsperiode eingestiegen sind, „auf dem Zettel gehabt“? Wenn wir Bilanz ziehen, dürfen wir trotz aller unvorhersehbaren Brüche und Veränderungen feststellen, dass wir Kurs halten und unsere Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger erbringen konnten. 

Jetzt schauen wir nach vorn, auf die Kommunalwahl am 8. März 2026!

Mit unserer Fraktion, den Ortsvorsitzenden in der „CSU-Spitze“ und der JU haben wir bereits einige Weichen stellen können: So haben wir eine geeignete Agentur für den Wahlkampf gefunden. Wichtige Eckpunkte für das Wahlprogramm 2026-2032 stehen aus der laufenden Arbeit unserer CSU-Fraktion fest. 

Darauf aufbauend, werden wir jetzt wieder unsere „Bürgerdialoge“ durchführen, um mit Ihnen, unseren Mitgliedern, den Kommunalpolitikerinnen und -politikern der CSU, Vertretern der Vereine und Organisationen und den Bürgerinnen und Bürgern das Programm für die neue Periode weiter zu entwickeln, neue Schwerpunkte zu identifizieren und unsere politischen Ziele für die Zukunft fein zu planen.

Wie vor jeder Wahl werden wir auch heuer wieder einige langjährige, verdiente Stadträtinnen und Stadträte unserer CSU verabschieden. Nach z. T. beeindruckend vielen Jahren kommunalpolitischen Wirkens steht ihnen eine ruhigere, stressfreiere Zeit auch wirklich zu und wir sind ihnen sehr zu Dank für ihr vorbildliches Engagement verpflichtet! 

Erfreulicherweise ist es uns gelungen, auch diesmal wieder 30 respektable, motivierte, im gesellschaftlichen Leben engagierte Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Stadtteilen zu gewinnen, darunter überdurchschnittlich viele jüngere Menschen. 

Die Nominierung unserer Liste ist für den 15. September vorgesehen, die Einladung haben unsere Delegierten bereits erhalten.

So bitte ich Sie schon heute zusammen mit unseren Ortsvorsitzenden Alexander Durz (Täfertingen), Alexandra Wiedholz (Ottmarshausen-Hammel), Jörg Roehring (Neusäß), Andrea Rolle (Hainhofen-Schlipsheim), Axel Salzmann (Westheim) und Karin Zimmermann (Steppach) für die kommende Zeit wieder herzlich um Ihre Unterstützung, persönlich und für unsere Kandidatinnen und Kandidaten. 

Aus Verantwortung für unsere Stadt. Damit Neusäß Spitze bleibt! 

Ihr

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Richard Greiner

1. Bürgermeister